Bonito - es muito bonito

Von Cuiaba gings nach dem tollen Erlebnis im Pantanal direkt weiter mit dem Nachtbus nach Campo Grande. Willkommen im Gefrierschrank des öffentlichen Verkehrs. Selbst Chris natürlich in kurzen Hosen und T-Shirt und ohne Jacke im Tagesrucksack ist so ziemlich erfroren. Ich hatte Glück und wenigsten lange Hosen und noch ein Jäckchen dabei. Trotzdem hab auch ich total gefroren - Frauen halt - für die nächsten Busfahrten sind wir nun gewappnet ;-). Weiter gings von Campo Grande direkt mit dem Kleintransport Vanzella nach Bonito welches immer noch im Staate Mato Grosso do Sul liegt jedoch nicht mehr im Pantanal. Neugierig was wir dort alles erlebten...?

Ein Shuttlebus brachte uns am nächsten Tag direkt zur Nascente Azul - der kristallklaren blauen Quelle. Nachdem wir in Gruppen aufgeteilt wurden, hatten wir das Glück, bereits mit der ersten Gruppe und einem Guide die Tour zu starten. Ein kleiner Spazierung durch den dichten tropischen Wald führte uns zur "Umziehstation". Hier durften wir Neoprenanzüge, Schnorchel, Taucherbrille und schwarze Crocs fassen und ganz wichtig duschen war angesagt. Dies um Sonnencreme oder Insektenmittel abzuwaschen, damit man das fragile Ökosystem nicht kaputt macht.

Im Neoprenanzug gings weiter bis zur blauen Quelle - Nascente Azul. Dort tauchten wir in das natürliche Aquarium ein. Umgeben von vielen Süsswasserfischen schnorchelten wir fast 1.5 Stunden umher und knipsten viele Fotos mit unserer Unterwasserkamera - auch von den grossen Fischen wie uns zwei ;-).

Nach der Tour gabs einen feinen Lunch und wir konnten an diesem schönen Plätzchen noch ein wenig relaxen bis alle Gruppen von unserem Bus die Tour beendeten.

Am Abend machten wir uns diesmal auf ins kleine Städtchen Bonito. Im Casa do Joao liessen wir uns die Spezilität den grillierten Raubfisch "Traira" nicht entgehen.

Wir besuchten am darauffolgenden Tag die Estancia Mimosa, am Rio Mimosa. Ein 3.5 Kilometer langer Weg führt hier durch einen weiteren tropischen Wald. In 6 Pools mit kleinen Wasserfällen konnten wir uns jeweils abkühlen und ein wenig rumplantschen. An einem Pool sorgte der Sprung von einer 6 Meter hohen Plattform für das nötige Adrenalin. Chris kennt hier natürlich keine Scheu und konnte beim Sprung sogar noch faxen machen. Wobei ich es nicht gepackt habe. Ich weiss ihr denkt jetzt sicherlich - Angsthase - klar bin ich und geb ich auch offen zu. Das Herz hat so gerast, dass ich es einfach auch beim zweiten Mal hochgehen nicht über micht brachte den Sprung zu wagen. Wenigsten der Wille zählte ;-). Bilder folgen...

Der dritte Tag in Bonito, begann mit sintflutartigen Regenfällen und unsere Tour zu der Gruta do Lago Azul viel damit leider komplett ins Wasser. Tja alles kann man nicht planen. Obwohl am Nachmittag wieder die Sonne schien, blieb die Grotte den ganzen Tag wegen zu viel Wasser geschlossen. "Eigentlich hätte ich ja dort dann genügend Zeit gehabt um weiter zu bloggen" aber der Pool war einfach viel zu verlockend :-).

Unsere Reise geht am nächsten Morgen weiter nach Foz de Iguazu. Eine seeeehr lange Busfahrt steht an.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0