Bariloche - Rafting, Bein kurieren + Nationalpark Nahuel Huapi

Das Flugzeug startete pünktlich in El Calafate und wir kamen um 18.00 Uhr in Bariloche an. Hier haben wir uns für 4 Tage ein Apartement gemietet, damit wir wieder mal hätten selber kochen können ;-). Mit dem Vermieter haben wir abgemacht, dass wir um ca. 19.00 Uhr dort eintrudeln. Wir warteten bis 19.30 Uhr erstmals vergebens. Ein sehr freundlicher älterer Herr, der auch hier ein Apartment gemietet hat gab uns schliesslich die Mobilenummer von "Mathias" und er selber schrieb ihm auch gleich ein Whatsapp. Die heutige Technik macht das Reisen schon viel einfacher und die Argentinier sind wirklich sehr freundlich und vorallem auch sehr komunikativ. Mathias trudelte dann so um 19.45 Uhr ein und wir konnten unser Apartment beziehen und ich endlich mein Bein hochlagern...

Ja mein Bein und mein Knie, zwingten mich die beiden nächsten Tage das Apartment zu hüten und ein bisschen an meinem Blog weiter zu schreiben. Ausser selber Frühstück und Mittag eine Suppe aufzubrühen, liessen wir das kochen sein. Den gleich um die Ecke gab es eine fabelhafte "Parrilla" ein sogenanntes Grillrestaurant ;-). Dort wurden jeweils sehr verwöhnt und zum Dessert gabs einen Schokoladen-Vulkan. Was ist denn das schon wieder? Ich kann Euch sagen, dies ist der leckerste heisse Schokokuchen mit flüssiger Schokolade, den ich bis jetzt in meinem Leben gegessen habe. Einfach himmlisch!!!

Was machte eigentlich Chris die beiden Tage? Am ersten Tag schaute er sich ein wenig Bariloche an. Die vielen Schokoladengeschäfte, Männer mit Bernhardinern, mit welchen man sich fotografieren lassen kann, ein Swiss Chalet inkl. Fondue, liessen ihn vermuten er wäre in Zermatt oder sonst wo in den Schweizer Bergen gelandet ;-).

Am darauffolgenden Tag stürzte er sich ins Rafting Abenteuer. Zusammen mit 7 weiteren abenteuerwütigen Touris fuhr er zuerst ca. 2 Stunden mit dem Bus durch den Nationalpark Nahuel Huapi bis zum Rio Manso. Dort angekommen wurden alle mit Neoprenanzügen, Wasserschuhen, Helm und Paddel ausgestattet und los gings. Über diverse Stromschnellen der Stärke 3 und 4 (diese Info für die Rafting-Kenner) fast 1 1/2 Stunden den Fluss runter. Ihm hat es saumässigen ;-) Spass gemacht.

Am 4. Tag wollte ich natürlich auch mal wieder raus und was von der Gegend sehen. Doch richtig gut laufen konnte ich immer noch nicht. Somit buchten wir die grosse Busrundfahrt durch den Nationalpark Nahuel Huapi. Ich sage nur, wir haben den Schnitt im Bus von ca. 20 Personen merklich runter gedrückt ;-). Dafür wurden wir für die Altersgruppe immer wieder als Fotografen eingesetzt ;-). Es war eine lustige Tour. Am Schluss haben sich die Argentinier aus Buenos Aires und Umgebung bei uns bedankt , dass wir ihr Land besuchen und wir erhielten sogar Applaus ;-). Das nehme ich auf jeden Fall mit in die Schweiz. Grundsätzlich sollte man jedem Touri danke sagen, dass er unser Land besucht.

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