Ein Tag in Valparaiso

Von Santiago aus fuhren wir mit dem Bus für einen Tag in die Hafenstadt Valparaiso. Die Unterstadt ist hektisch und heute mit dem zusätzlichen vorweihnachtlichen Treiben ein riesiges Chaos. Die Stadt wird jedoch von unzähligen Hügeln umgeben. Um diese zu erklimmen nimmt man am besten einen der 16 verschiedenen "Ascensors" aus dem 19ten Jahrhundert und lässt sich bequem hochfahren. Oben angekommen hat man eine fantastische Aussicht auf die Stadt, die Bucht und den dazugehörigen Hafen. In den verwinkelten Gassen erblickt man immer wieder tolle Wandmalereien und Graffitis.

Ich konnte davon nicht genug kriegen. Mich faszinieren solche Graffitis und Wandmalereien unglaublich. Ob sie nun ein politisches Statement dahinter haben oder nicht spielt keine Rolle. Die Street-Art Szene ist hier riesig und vorallem bunt gemischt.

Den Restauranttipp von Sandra (dem spanischen Mädel welches wir mit dem Auto mitgenommen hatten), haben wir uns nicht entgehen lassen. Nachdem wir eine ältere Dame in den verwinkelten Gassen nach dem Weg gefragt haben, sind wir dann auch fündig geworden. Das Restaurant Fauna hat eine tolle Terrasse mit einer famosen Aussicht auf das Meer. Hier genossen wir unser Mittag-/Abendessen bevor es mit dem Bus wieder zurück nach Santiago ging.

 

Valpo, wie die Stadt auch unter den Einheimischen genannt wird, hat mir sehr gefallen. 

Am nächsten Morgen ging's per Bus über die Grenze wieder nach Argentinien. Die ca. 6 stündige Fahrt über die Anden war super. Wir hatten traumhaftes Wetter und erblickten sogar den höchsten Berg Südamerikas den Aconcagua mit 6962 Meter über Meer. 

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