Mendoza und sein feiner Malbec

Nach dem feinen Christmas Dinner in unserem Guesthouse haben wir am nächsten Tag gemütlich ausgeschlafen. Der 25. Dezember ist in Argentinien heilig. Die Strassen waren komplett leer, nicht mal ein Bus fuhr. Nur ganz vereinzelt hatte ein kleiner Kiosk auf, bei welchem wir dann auch Wasser und ein paar Knabbereien einkaufen konnten. Ansonsten haben wir an diesen Tag einfach relaxt. Der nächste Tag nutzen wir um die Weingegend um Mendoza auszukundschaften.

Mit dem Bus fuhren wir zuerst für ca. 1 Stunde bis zum Plaza de Chacras. Zusammen mit Sarah, welche wir im Guesthouse kennengelernt hatten, suchten wir die Bikecompany Baccus und wurden nach einem kurzen Spaziergang fündig. Bewaffnet mit einem Velo ohne Gangschaltung, einem Velohelm und einer Map ging die Tour los. Nach einer halben Stunde erreichten wir das erste kleine Weingut Carmelo Patti. Hier ging alles sehr unkompliziert von statten und die Weine wurden zur Degustation alle im gleichen Glas serviert ;-), dafür war die Kostprobe kostenlos. Wir radelten weiter entlang von Weinreben und durch einige Alleen zum nächsten Weingut, Lagarde. Dieses gibt es bereits seit 1897 und ist ein richtiges Schmuckstück. Während einer kurzen Tour durch die Weinkeller, erfuhren wir nicht nur welche Weine hier produziert werden sondern auch wie man richtig guten "Sekt" herstellt. Hier bei Lagarde dauert die Produktion inklusive Lagerung schon mal bis zu 3 Jahre.  Die Flaschen werden noch von Hand in verschiedene Liegepositionen gebracht. Also Ladies bevor ihr das nächste Mal den Sekt einfach so runterkippt, immer daran denken, dass auch viel Arbeit dahinter steckt ;-). Die anschliessende Degustation war super und seeeeeeehhhr lecker ;-). 

Wir radelten zurück nach Chacras und genossen unter Bäumen ein feines Mittagessen im El Mercadito natürlich inklusive einer Flasche Wein. Bei fast 40 Grad Aussentemperatur beschlossen wir dann, die beiden nächsten Weingüter sein zu lassen und den späteren Nachmittag so zu geniessen. Der viele Wein hatte es bereits in sich und wir fuhren mit unseren Velos nur noch zurück zur Abgabestation ;-). Zurück ging's per Bus in die Innenstadt von Mendoza.

Am nächsten Tag besuchten wir trotz Temperaturen um die 40ig Grad den wunderschönen Park am Ende der Stadt. Vom Cerro de la Gloria hat man einen schönen Blick auf die umliegende Bergkette. In der Heladeria Famiglia Perin, gabs zum Abschluss der langen Walkingtour ein super feines Glace ;-).

Der letzte Tag in Mendoza verbrachten wir in der Bodega Nieto Senentiner. Auf diesem traumhaften Weingut erhielten wir eine tolle Führung mit einer leckeren Degustation. Das anschliessende Mittagessen, ein super leckeres Asado, war einfach nur himmlisch. Per Nachtbus ging's am späteren Abend weiter nach Villa Dolores / San Javier.

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