Copacabana - nein nicht in Rio sondern am Titicacasee

Die Fahrt mit dem Bus von La Paz nach Copacabana war sehr eindrücklich und abenteuerlich. Um die Stadt zu verlassen fährt man hoch zu "El Alto" und durch El Alto hindurch. Entlang vieler kleiner Dörfer geht's kurvenreich weiter bis man schliesslich einen ersten Blick auf den Titicacasee den grössten, höchstgelegenen Süsswassersee der Welt, erhascht. Einen kleinen Zwischenarm des Sees muss man mit einem Boot übersetzen. Wir mussten alle aus dem Bus raus und in winzige, ziemlich nach Benzin stinkende Motorboote steigen, mit denen wir dann rüberfuhren. Der Bus wurde kurzerhand auf eine Holzfähre gefahren. Beim Anblick der Überfahrt, hoffte ich ganz schwer, dass die Fähre nicht unterging mit samt unserem Gepäck. Glück gehabt, der Bus kam heil auf unserer Seite an ;-).

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La Paz - die heimliche Hauptstadt Boliviens

La Paz ist das nicht die mit 3600 Metern höchstgelegene Hauptstadt der Welt? Jaaa und doch wieder nein. "El Presidente" versucht den aktuellen Regierungssitz auch zur Kapitale des Landes zu machen, dann aber würde Sucre komplett in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Was wir natürlich nicht ganz verstehen und auch unheimlich schade finden würden.

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Potosi - die ehemalige Silberstadt

Nach ca. 3 Stunden Busfahren kommen wir in Potosi in der Stadt der Mineros-Bergleute an. Warum es die Stadt überhaupt gibt, liegt im Berginnern des Cerro Rico versteckt. Voll beladen mit wertvollstem Silber beglückte er die Menschen vor vielen hundert Jahren mit sagenhaftem Reichtum: hier wurde das Geld geprägt und sogar die Türen waren mit Silber beschlagen. Die Einheimischen nennen ihren Cerro Rico auch "der Berg der Menschen frisst". Bis heute vermutet man, dass bis zu 8 Millionen Menschen, hauptsächlich indianische Zwangsarbeiter, dem Berg zum Opfer vielen.

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Sucre - die weisse Hauptstadt Boliviens

Von Uyuni ging es per Nachtbus weiter nach Sucre, in die schönste Kolonialstadt Boliviens. Mit ihren vielen weissen gut erhaltenen Gebäuden aus dem 18ten Jahrhundert wurde sie 1991 von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt. Sucre hatte bis 1899 auch den Regierungssitz Boliviens, leider verlor sie dann wegen den schlechten Verbindungen zum Rest des Landes diesen an La Paz. Noch heute beherbergt die Stadt jedoch den Obersten Gerichtshof Boliviens.

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Lagunen, Vulkane und am Ende die riesige Salzwüste

So heute geht's endlich los. Während 3 Tagen und 2 Nächten sind wir unterwegs zur grössten Salzwüste der Welt. Schon soo viel habe ich über diese Tour gelesen und natürlich Bilder im Netz gesehen, aber ist es wirklich soo spektakulär? JAAA das ist es und noch tausend mal besser. Wer nicht dort gewesen ist, kann diese Ausmasse gar nicht fassen. Auch meine Bilder halten das mit den eigenen Augen gesehene nicht wirklich fest. 

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