Hola! Santiago de Chile

Am Flughafen von Santiago mussten wir unser geliebtes 4WD Auto wieder abgeben. Diese Freiheit mit dem eigenen Auto unterwegs zu sein, wird uns garantiert fehlen. Mit dem Taxi ging's ins Stadtzentrum bis zu unserem Guesthouse Mery. Dieses liegt im Viertel Brasil.

Im Guesthouse lernten wir Luca einen Italiener, welcher am Gardasee lebt, kennen. Mit ihm zusammen besuchten wir am Abend das Restaurant Ocean Pacific. Ein super leckeres Fischrestaurant, welches im Stil von "20000 Meilen unter dem Meer" eingerichtet ist.

Santiago hat ein sehr gut funktionierendes Metronetz und wir kamen damit zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die mit über 5 Millionen Einwohnern grosse Stadt wäre umgeben von vielen Bergketten, wenn man diese auch sehen würde. Denn leider liegt eine dicke Smogschicht über der Stadt und man kann diese Bergketten eben nur schwach erkennen.

Wir besuchten zuerst den 870 Meter hohen Cerro San Cristobal. Danach liefen wir durch den Parque Forestal bis zum Mercado Central und zum Estacion Mapocho.

Die Estacion Mapocho war von 1912 - 1987 ein grosser Bahnhof. Von hier fuhren die Züge innerhalb Chiles in alle Richtungen. Leider wurde dies in den 90er Jahren komplett eingestellt. Heute gibt es praktisch keine nennenswerten Zugverbindungen mehr ab Santiago. Diese sind alle der damaligen Regierung und dem heutigen Busbetrieb zum Opfer gefallen. Die riesige Halle dient heute als Kulturzentrum. Hier finden Ausstellungen und Konzerte statt.

Beim Lokal Zunino Empanadas, die sollen scheinbar die besten der ganzen Stadt sein, gönnte ich mir eine Empanada con Queso. Mein Fazit wirklich ausserordentlich schmackhaft und auf jedenfall eine Kostprobe wert. Es hat sich gelohnt in der Schlange anzustehen.

Weiter ging der Stadtrundgang zur Plaza de Armas und zum Palacio La Moneda, dem Präsidentenpalast. Den Namen hat der Palast daher, da das Gebäude die einstige Münzprägeanstalt von Chile war.

Auf dem Weg zum Hügel Santa Luzia, gab es für Chris noch ein feines Glace :-). Der Hügel liegt mitten in der Stadt und hat eine wunderschöne Parkanlage. Von hier hat man ebenfalls eine schöne Aussicht auf die Stadt. Den Abend liessen wir wieder einmal bei einem guten chilenischen Wein und einem saftigen Stück Fleisch inklusive "Habas" sogenannten Ackerbohnen ausklingen. Ich liebe diese Bohnen.

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